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(S.Sch.) Am 15.02.19 wurde in Hangelsberg der 6. Spieltag der LOS Kreisliga nachgeholt. Durch diese Änderung des Spieltermins konnte wir nicht in Bestbesetzung antreten.
Das erste Spiel des Abends zwischen den Gastgebern und dem FSV Beeskow war ein entscheidendes in Hinsicht auf die Meisterschaft und wird allen Beteiligten wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Hangelsberg erwischte einen miserablen Start, vom Heimvorteil war nichts zu merken. Phasenweise funktionierte überhaupt nichts, Beeskow konnte leicht einen großen Vorsprung heraus holen.

Ausgeglichen war es nur zum Ende des Satzes, die Hangelsberger konnten sich auf zwei Punkte heran kämpfen, den Satzverlust aber nicht verhindern. Wahrscheinlich war es einzig der Kampfgeist der letzten Ballwechsel, welcher die Zuschauer davon abhielt, bereits vorzeitig den Heimweg anzutreten.(23:25) Im zweiten Satz sollte alles besser werden, der Schwung aus der Endphase des erstes Satzes sollte einen erneut großen Rückstand wie zu Spielbeginn verhindern. Angesichts eines Zwischenstandes von 2:12 durfte dieser Plan aber als gescheitert angesehen werden. Wieder kamen die Hausherren mit zunehmender Dauer besser ins Spiel, der Block funktionierte das ein oder andere mal und auch die eignen Angriffe wurden konsequenter zu Ende gespielt. Zur Auszeit, beim Spielstand von 18:23, war eigentlich nicht einmal mehr Zweckoptimismus zu spüren, kurz danach hatte der FSV Satz- und Spielball (19:24). Hangelsberg wehrte vorerst ab, der Block stand gut. Auch Legen brachte nicht den ersehnten letzten Punkt für die Beeskower, der Gegenangriff kam postwendend - Matchball erneut abgewehrt. Und mit jedem weiteren nicht genutzen Satzball stieg die Nervosität und die Ratlosigkeit der Beeskower, am Block war kein durchkommen und falls doch, war die Abwehr zur Stelle. Was keiner der Anwesenden noch für möglich hielt, wurde tatsächlich wahr, die SG konnte ausgleichen und hatte anschließend sogar selber Satzball. Als Zeichen, dass der FSV das Punkten doch nicht verlernt hatte, wurde dieser abgewehrt, jedoch saß der Schock über das soeben Erlebte zu tief. Den zweiten Satzball nutzten die Hangelsberger und erzwangen damit den Tiebreak.(27:25) Dass so ein Erlebnis nicht so schnell aus den Köpfen zu bekommen ist, war dann deutlich zu sehen, 15:7 lautete der Endstand zu Gunsten der Gastgeber.

Im Spiel Nummer zwei erwies sich Lindenberg als der erwartet harte Gegner. Die Hangelsberger machten keine Experimente bzgl. der Aufstellung, das Spiel wurde von Anfang an konzentriert angegangen. Ein kleiner Vorsprung wurde erarbeitet und dann konsequent gehalten. Der Block funktionierte bei harten Angriffen der Lindenberger mehrfach gut, die Abwehr stellte sich schnell auf gelegte Bälle ein und die eignen Angriffe fanden ihre Ziele.(25:19) Der zweite Satz war sehr ausgeglichen, gerade gegen Ende hatte Hangelsberg große Probleme. Anstatt anzugreifen wurde viel gelegt - einfache Bälle für Lindenberg. Doch am Willen und Kampfgeist zweifelte an diesem Abend keiner mehr, die Gastgeber sicherten sich die volle Punkteausbeute ohne Satzverlust.(25:23)

Im dritten Spiel des Abends hatten die Beeskower gegen Lindenberg die Möglichkeit, die Meisterchancen zu wahren. Bei einem Sieg wären sie in der (bereinigten) Tabelle vorne geblieben. Die gut aufgelegten Angreifer von Grün Weiß sorgten aber für Verzweiflung auf Beeskower Seite, die eignen Angriffe waren deutlich schwächer als noch im Spiel gegen Hangelsberg. Im zweiten Satz war zwar eine kleine Leistungssteigerung spürbar, aber die Angst, die Meisterschaft nun endgültig zu verspielen, schien auch in gewisser Hinsicht zu lähmen. So konnte Lindenberg auch den zweiten Satz gewinnen und sorgte damit für wertvolle Schützenhilfe für die SG Hangelsberg.